Christophorus-Gesellschaft
Wir geben eine zeitgemäße Antwort auf die sozialen Notlagen und seelischen Krisen der Menschen, die bei uns Hilfe suchen. In ökumenischer Verbundenheit sind wir für die Not leidenden Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt und dem Umkreis Würzburg präsent.
Die Gesellschaft übernimmt die Trägerschaft und Betriebsführung von Einrichtungen und Diensten für bedürftige und gefährdete Menschen – insbesondere Wohnungslose, Strafentlassene und Überschuldete – in der Stadt und Region Würzburg.
Unser Ziel ist die Hilfe für Not leidende Menschen.
Die Finanzierung erfolgt aus den Mitteln der Gesellschafter von Caritas und Diakonie, aus Spenden, Geldbußen, Zuwendungen und Pflegeentgelten sowie Zuschüssen der Stadt und des Landkreises Würzburg und Freistaates Bayern.
Presse 2026
13. Oktober 2026
Dann kam’s zum radikalen Bruch
Die Angebote zur Beschäftigung stabilisieren die Bewohner des Johann-Weber-Hauses
Die Uhr hing direkt gegenüber vom Bett. Und der Zeiger rückte kaum vorwärts. Endlos verging die Zeit. Endlos. „Es war schrecklich”, erzählt Andreas, ein junger Bewohner des Johann-Weber-Hauses der Würzburger Christophorus-Gesellschaft. Drei Wochen lang war er vor einem Monat auf Entzug gewesen. Davor hatte der 25-Jährige massiv getrunken. Im Moment schafft er es, abstinent zu leben. Dabei hilft ihm das Johann-Weber-Haus. Und vor allem die in die Einrichtung integrierte Holzwerkstatt.
10. September 2026
Unbehaust und ungeschützt
KZÜ-Betreuungshelfer wünscht sich zum Tag der Wohnungslosen mehr Verständnis
Plötzlich kann man einer Zahlungsverpflichtung nicht mehr nachkommen. Erstmals häufen sich Schulden an. Plötzlich ist die Miete nicht mehr zu zahlen. Wie leicht man aus einem ganz normalen Leben rausgeschleudert werden kann, hat Philipp Stahl, Betreuungshelfer in der Würzburger Kurzzeitübernachtung (KZÜ), schon oft erfahren. Anlässlich des Tags der Wohnungslosen am 11. September appelliert er, Menschen, die auf der Straße landeten, mehr Verständnis entgegenzubringen.
16. Juli 2026
Da sein und aufmerksam anhören
Die freie Straffälligenhilfe macht auf den „Welt-Zuhör-Tag“ am 18. Juli aufmerksam
Im harten Business „Verkauf” besteht der, der gut reden kann. Der andere zu überreden vermag. Damit die etwas kaufen, was sie gar nicht brauchen. Stephan Hohnerleins Beruf ist das genaue Gegenteil. Er redet eher spärlich. Und hört viel zu. „Das ist ein Hauptanteil unserer Arbeit”, erzählt der Leiter der Zentralen Beratungsstelle für Strafentlassene (ZBS) der Würzburger Christophorus-Gesellschaft anlässlich des „Tags des Zuhörens” am 18. Juli. Durch seinen Beruf wiederum erlebt er, wie wichtig Zuhören ist.
17. Juni 2026
Eine große Stadtmusik
HAUSKONZERTE IN WÜRZBURG, SO 21.06. AB 17 UHR
Jetzt wird Musik gemacht!
Unter dem Motto »Eine große Stadtmusik« singt und klingt es einen Abend lang überall in Würzburgs Wohn- und Esszimmern, Küchen und Gärten, Vereinsheimen und Büros. Würzbürger:innen öffnen ihre Häuser und Wohnungen, Hinterhöfe und Geschäftsräume um mit kurzen Hauskonzerten Teil der großen Mozartfestfamilie zu werden.
03. Juni 2026
Plötzlich ist zu viel auf dem Konto
Aktionswoche Schuldnerberatung dreht sich vom 15. bis 19. Juni um Pfändungsschutz
Hanna T. ist sehr für eine gesunde Lebensweise. Für gesunde Kost. Für sich und ihre Kinder. Aber im Moment muss sie billigst einkaufen. Denn sie hat Schulden. Nur das, was sie auf dem Pfändungsschutzkonto hat, kann sie ausgeben. Dass sie ein sogenanntes P-Konto besitzt, ist schon mal gut, sagt Robert Morfeld von der Schuldnerberatungsstelle der Würzburger Christophorus-Gesellschaft. Allerdings läuft es damit nicht so richtig rund. Denn es klaffen auch 16 Jahre nach Einführung noch Regelungslücken.
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